Bohl & Collegen Rechtsanwälte

Kanzlei für den öffentlichen Sektor

 

 

 

Schwerpunkte

RA Wüst vertritt bundesweit insbesondere vor allen Verwaltungs- und Verfassungsgerichten. Er ist im Schwerpunkt infolgenden Bereichen tätig:

  • Naturschutzrecht, Bodenschutzrecht und Wasserrecht
    Sämtliche Fragestellungen rund um diese Rechtsgebiete, die den uns umgebenden Lebensraum im Allgemeinen und dessen Zukunft, aber auch die Grundstücke jedes Einzelnen, seien es Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen betreffen, werden bei uns gemeinsam von einem Rechtsanwalt betreut, um Sie zu den daraus resultierenden, rechtlichen Problemstellungen, insbesondere auch an den Schnittstellen der verschiedenen gesetzlichen Regelungen, umfassend beraten zu können.

  • Abfallrecht
    Das Abfallrecht als die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die die Behandlung, den Transport und die Entsorgung von sowie den sonstigen Umgang mit Abfällen regeln, wird von uns bis hin zur Begutachtung von Deponiestandorten und kommunalen Sanierungskonzepten betreut. Auf Bundesebene ist das Abfallrecht vor allem durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geregelt. Neben dem Bundesabfallrecht finden sich Regelungen im Abfallrecht der Bundesländer, wodurch die bundesrechtlichen Bestimmungen ergänzt werden. Da dieses Gesetz durch eine Vielzahl von Rechtsverordnungen ausgefüllt wird, handelt es sich um eine sehr komplexe Materie. Auch europäisches Recht bestimmt dabei mittelbar das Erscheinungsbild des deutschen Rechts (etwa durch die Abfallrahmenrichtlinie) oder unmittelbar verbindliches Recht (so etwa durch die Abfallverbringungsverordnung).

  • Landwirtschaftsrecht / Agrarrecht
    Da Betriebe der Landwirtschaft oft unmittelbar mit Fragen des Naturschutzgesetze, Bodenschutzgesetze oder Wassergesetze, also klassischen Problemstellungen innerhalb unseres oben genannten Leistungsspektrums, konfrontiert werden, decken wir mit dem Ziel einer umfassenden Beratung unserer Mandanten aus diesem Bereich selbstverständlich auch folgende Rechtsgebiete ab: Allgemeines Landwirtschaftsrecht sowie Flurbereinigungsrecht, Landpacht, Subventionsrecht bis hin zu Erbrecht und Schenkungsrecht. Da die Übergabe eines landwirtschaftlichen Hofes oder Betriebes oft eine konfliktträchtige Angelegenheit sein kann, stehe ich daneben auch mit meiner zertifizierten Kompetenz im Bereich der außergerichtlichen Konfliktbearbeitung, der sogenannten Mediation, zur Verfügung.

  • Denkmalschutzrecht
    Auch im Bereich des Denkmalschutzes ist das Ringen um Lösungen und die Abwägung und Gewichtung der Eigentümerinteressen gegenüber den Denkmalschutzinteressen oft konfliktträchtig. Da Streitigkeiten hier oftmals langwierig sind und beiden Seiten schaden, bietet sich auch hier eine Mediation zu einem frühen Zeitpunkt an. Selbstverständlich setzen wir nötigenfalls auch in diesem Bereich Ihre Rechte gerichtlich durch oder beraten Sie im Vorfeld, damit ein Konflikt erst gar nicht entsteht. Wenn Sie in Bayern leben und wissen möchten, ob Ihr Anwesen in der Denkmalliste auftaucht, empfehlen wir zur Vorabinformation den Bayerischen Denkmal-Atlas, der vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege kostenlos online zur Verfügung gestellt wird. Selbstverständlich übernehmen wir auch Mandate aus den umliegenden Bundesländern.

  • Nachbarrecht
    Wo immer es Streit oder rechtliche Fragen an der Grenze zum nächsten Grundstück gibt, sind wir Ihr Ansprechpartner. Ob Sie eine gütliche Lösung suchen oder daher einer außergerichtlichen Lösung (z.B. Nachbarmediation) den Vorrang geben oder Ihre Rechte gegenüber Ihrem Nachbarn gerichtlich durchsetzen möchten, bestimmen Sie! Wir beraten Sie zu sämtlichen Möglichkeiten, Risiken und absehbaren Konsequenzen, weisen Sie auf Fälle gesetzlich geregelter, obligatorischer Schlichtungsversuche hin und vertreten Sie auch bei gerichtlichen Güterichterverfahren als Rechtsvertreter, um Ihre Rechte und Interessen möglichst effektiv bei jeder Art von Lösung durchzusetzen.

  • Energierecht
    Insbesondere die Rechtsprobleme rund um die Erneuerbaren Energien stellen einen wesentlichen Teil unseres Tätigkeitsbereichs dar. Wir beraten und vertreten in allen Fragen der Planung und Errichtung der Anlagen, des Netzzugangs und der Vergütung. Auch stehen wir mit Branchenverbänden und der politischen Ebene im Informationsaustausch, um auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Marktes sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen beraten zu können. Gerne begleiten wir Sie fachlich auch bei Anfragen an die Clearingstelle EEG, die auf ihrer Website von sich selbst sagt: "Die Clearingstelle EEG wurde im Jahr 2007 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) errichtet und nunmehr durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) betrieben. Wir sind eine neutrale und unabhängige Einrichtung zur Klärung von Streitigkeiten und Anwendungsfragen des EEG (siehe § 19 EEG 2004, § 57 EEG 2009, § 57 EEG 2012, § 81 EEG 2014, § 81 EEG 2017) und keinen Weisungen unterworfen." Mit ihren Angeboten zu Einigungsverfahren und Schiedssprüchen, um Streitigkeiten beizulegen, macht auch die Clearingstelle im weitesten Sinne Mediation. Ein weiterer Grund, mich als zertifizierten Fachmann in diesem Bereich zuzuziehen.

  • Transport- und Speditionsrecht, Gefahrgutrecht, Güterkraftverkehrsrecht
    Auch wenn dieser Bereich nicht zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten zählt, wird der Erfolg unserer Beratungen maßgeblich durch die Nähe zur Materie bestimmt. Durch regelmäßige Seminare für den Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. in München werden manigfaltige Problemstellungen der Branche auch zum rechtlichen Thema in unserer Kanzlei. Ob es um entsprechende Verträge, die Aufgaben des Fuhrparkleiters, die Voraussetzungen für die Erlaubnis- bzw. Lizenzerteilung oder die Erlaubnispflicht im gewerblichen Güterkraftverkehr generell geht: Wir verfügen über die entsprechende Erfahrung in diesem Bereich und beraten und vertreten Sie daher gerne, als verwaltungsrechtlich ausgerichtete Kanzlei auch und insbesondere gegenüber Behörden.

 

 

"Die Verfassung begründet auch ... eine Schutzpflicht des Staates, die es ihm gebietet, sich schützend und fördernd vor das Leben jedes Einzelnen zu stellen."
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 25. Februar 1975 – 1 BvF 1/74 –, Rn. 153

 


 

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